Rezension

Rezension zu “Vier Farben der Magie” von V. E. Schwab (01)

unbezahlte WERBUNG – Ich verlinke und nenne den Verlag

Übernommener Blogbeitrag von meinem alten Blog, daher gibt es keine Bilder!

Das Graue London roch für ihn nach Rauch, das Weiße London nach Blut; doch das Rote London trug für ihn den Duft der Heimat.

Bibliographische Angaben

Titel: Vier Farben der Magie
Originaltitel: A Darker Shade of Magic
Autorin: V. E. Schwab
Erscheinungsdatum: 27.04.2017
Verlag: Fischer TOR
Genre: Fantasy
ISBN: 978-3-596-29632-3
Seiten: 496

Reihe – Weltenwanderer (Trilogie)

  1. Vier Farben der Magie
  2. Die Verzauberung der Schatten
  3. Die Beschwörung des Lichts

Klappentext

Es gibt vier Farben der Magie: Im roten London befindet sie sich im Gleichgewicht mit dem Leben. Im weißen London wird die Magie versklavt, kontrolliert, unterdrückt. Dem grauen London ist sie fast abhandengekommen. Und im schwarzen London hat sie das Leben selbst vertilgt.
Als einer der wenigen Antari springt Kell zwischen den verschiedenen Welten hin und her. Doch er führt ein Doppelleben: Er ist Botschafter der Könige, aber auch ein Schmuggler. Eines Tages wird ihm als Bezahlung für einen außergewöhnlichen Botengang ein schwarzer Stein zugesteckt. Dass es sich um ein mächtiges magisches Artefakt handelt, merkt er erst, als er sich von einem gefährlichen Feind verfolgt sieht, der ihm das gute Stück abjagen möchte und dabei vor keinem Mittel zurückschreckt.
Auf der Flucht trifft der Magier die gewitzte Diebin Delilah Bard, die Kell zunächst ausraubt, ihm dann aber hilft. Allerdings erwartet sie eine Gegenleistung von ihm …
(Quelle)

Erster Satz

Kell trug einen ganz besonderen Mantel.

Meine Meinung

Kell ist ein Weltenwanderer, ein Antari. Er ist einer der wenigen, der zwischen den vier verschiedenen London wandern kann. Kell wandert allerdings nicht nur zwischen den Welten, denn er nicht nur ein königlicher Botschafter, sondern auch ein Schmuggler. Als er ein mächtiges Artefakt in sein rotes London schmuggelt, gefährdet er damit nicht nur das Gleichgewicht der Welten, sondern auch sein Leben, denn er wird nun verfolgt. Von wem? Das müsst ihr selbst nachlesen. Allerdings trifft er auf seiner Flucht auf die Diebin Delilah Bard, die ihm natürlich glatt den Stein stiehlt. So treffen die beiden aufeinander, und geht’s richtig rund!

Das Cover ist einfach, aber dennoch aussagekräftig. Es passt super zum Inhalt, genauso wie der Titel. Allein vom Cover her, hätte mich das Buch aber nicht angesprochen muss ich zugeben.

Bei diesem Buch handelt es sich um mein erstes von V. E. Schwab. Der Einstieg in die Geschichte viel mir leicht, da der Schreibstil großartig ist. Man fliegt durch die Seiten! Das Buch ist in mehrere Abschnitte/ Kapitel unterteilt, die allerdings ebenfalls nochmals unterteilt sind. Das hat mir super gefallen, denn so konnte man auch mal zwischendrin aufhören zu lesen und zudem hat es super zu den Perspektivenwechsel gepasst. Leider waren die Kapitel/ Abschnitte mit ca. 50 Seiten etwas zu lang. Was mir besonders gut an dem Schreibstil gefällt: Es ist, als ob ein Erzähler mit einer dunklen, rauchigen Stimme einem die Geschichte vorliest. Ich weiß auch nicht warum. Es war einfach magisch. Des Weiteren hat jedes Kapitel eine eigene Überschrift mit Bild getragen, was mir auch sehr gefallen hat. Hier würde sich echt Mühe gegeben.

Kell und Lila sind für mich zwei ganz besondere Charaktere und dadurch konnte die Geschichte wirklich punkten. Als die beiden aufeinander trafen habe ich mich unsagbar gefreut und auch die Nebencharaktere konnte man gut auseinander halten, da sie alle auf ihre eigene Art besonders waren. Lila ist übrigens nicht nur eine Diebin, sie hat auch Träume und zwar möchte sie unbedingt ein eigenes Schiff. Sie ist irgendwie wie eine Piratin und das hatte ich bisher in einem Fantasy Buch noch nicht. Das hat mir sehr gut gefallen und ich habe Lila und Kell total ins Herz schließen können.

Kell legten den Kopf in den Nacken, wodurch ihm das Haar aus dem Gesicht fiel und neben seinem linken eisblauen Auge auch das rechte zum Vorschein kam. Es war von einem tiefen Schwarz, das nicht nur seine Pupille, sondern auch seinen Augapfel umfasste – es wirkte ganz und gar nicht menschlich.

Das Setting war schön ausgearbeitet. Es ist halt immer wieder London, allerdings in verschiedener “Form” und das hat mich besonders neugierig gemacht. Es gibt das Weiße London (das grausame London), das Rote London (das magische London), das Graue London (das normale/ nicht magische London) und das Schwarze London (das zerstörte London). So habe ich mir das gemerkt. 

Ich muss zugeben, dass ich die Story an sich überhaupt nicht soooo spannend fand. Bis zur Mitte hin war es eher langweilig, aber ich habe Kell und Lila aufgrund ihrer verschiedenen Charaktere total ins Herz schließen können.  Das ist auch hauptsächlich der Grund, warum ich weiterlesen möchte. Ich muss einfach wissen, wie es mit den beiden weitergeht. Trotzdem fand ich das Buch super, da besonders von der Mitte zum Ende hin endlich mal etwas an Handlung passiert. Den Hype kann ich allerdings nicht nachvollziehen, aber vielleicht kommt das mit Band 2, welcher schon im Regal auf mich wartet.

Fazit

Überzeugte mich von den Charakteren und dem Worldbuilding, aber nicht unbedingt von der Handlung. Ich freue mich aber schon sehr auf den 2. Band!

Eure Neni 

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