Rezension

Rezension zu “Songbird” von Anna Rosina Fischer

– unbezahlte WERBUNG: Verlinkungen, Rezensionsexemplar, Markennennung/-erkennung –

Mein schöner, intelligenter, talentierter, verträumter Lehrer. Verdammt, ich sollte schlafen.

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Quelle: Piper Verlag

Bibliographische Angaben

Originaltitel: Songbird (dt. Singvogel)
AutorinAnna Rosina Fischer
Erscheinungsdatum: 01.03.2019
Verlag: Piper
Genre: Liebesroman
Seiten: 432

Reihe – Einzelband

Klappentext

Obwohl sie es schon lange ahnte, tief im Innern spürte, traf es sie plötzlich und völlig unerwartet …

Ella und Sam kennen sich schon ewig, als sie sich endlich eingesteht, dass er ihr mehr bedeutet als alles andere. Zu dumm nur, dass Sam der beste Freund ihres großen Bruders ist. Und dass er ausgerechnet jetzt eine Stelle als Referendar fürs Lehramt antritt – an ihrer Schule. Und dann ist da noch diese Sache mit Milo … Völlig überfordert von ihren Gefühlen setzt Ella ihre eigene Gesundheit gefährlich aufs Spiel und verletzt damit nicht nur sich selbst. Songbird ist so romantisch, chaotisch, witzig und tieftraurig wie die echte, ganz große Liebe.
(Quelle: Piper)

Erster Satz

Ich musste in der Hölle sein.

Meine Meinung

Ist das Cover nicht ein Träumchen? Da möchte man sofort zuschlagen! Und auch der Klappentext hört sich einfach nur zuckersüß an. Aber leider war die Geschichte nicht das, was der Klappentext verspricht. Leider! Dafür ist der Titel toll gewählt! 🙂

Der Einstieg in die Geschichte viel mehr sehr leicht, da der Schreibstil von Anna Rosina Fischer wirklich toll ist. Man fliegt einfach nur durch die Seiten. 🙂 Zudem ist die Geschichte in der Ich-Perspektive von Ella, unserer Protagonistin geschrieben, was meiner Meinung nach prima gepasst hat. So hatte man als Leser einen super Einblick in die Gefühlswelt der Protagonistin, was in einem Liebesroman nicht verkehrt ist. 😉

Ich hatte alle anderen komplett ausgeblendet. Es gab nur ihn und mich und diesen Song.

Doch der Inhalt der Geschichte konnte mich leider nicht überzeugen. Mit der Protagonistin Ella bin ich leider überhaupt nicht warm geworden und ständig hungert sie. Ja, es geht um Magersucht und Ella hat anscheinend ein Problem. Aber irgendwie wird die Ursache nicht richtig thematisiert, was wirklich schade ist, denn immerhin wird im Buch immer mal wieder random geschrieben, dass Ella gerade hungrig ist oder ihr Magen knurrt. Oder das sie super gerne kocht, aber halt nicht für sich, sondern nur für andere. Sie verzichtet aufs Essen, aber warum? Warum macht sie das? Von Anfang an ist das in dieser Geschichte einfach so und das finde ich super schade. Wenn man so etwas anspricht, dann sollte es auch eine ausgearbeitete Begründung dafür geben.

Eine Liebe die nicht sein darf? Ja, das haben viele von euch bestimmt schon oft gelesen, gerade zwischen Schüler/in und Lehrer/in. Allerdings ist hier das besondere, dass der Lehrer Sam, der beste Freund ihres Bruders Kurt ist, der sogar so schlau ist, dass er ein paar Klassen übersprungen hat und deswegen schon als Referendar an Ellas Schule unterrichten darf. Wenn jemand so intelligent ist, sollte er eigentlich auch logisch handeln. Sollte man meinen. Aber immer wieder kommt das Thema auf, dass die beiden nicht zusammen sein dürfen. Es wird einfach komplett breitgetreten und wiederholt sich ständig und man kommt gefühlt überhaupt gar nicht voran. Mein Tipp an Sam: Wechsel doch einfach die Schule! Dann wäre alles so viel einfacher…

O nein, nicht schon wieder essen!

Selbst die “Liebes-“szenen sind immer wieder gleich beschrieben, sodass auch sie nicht besonders für mich waren. In Ellas Alter sollte auch das Thema Vorspiel und Zärtlichkeit, auch außerhalb vom Bett (ihr wisst schon), eine Rolle spielen,

Natürlich ist Sam auch “der perfekte Mann” in Ellas Augen. Er hat einen Waschbrettbauch, traumhafte Augen und, und, und… Natürlich soll der männliche Charakter gutaussehend sein, aber muss es immer so übertrieben sein? Er hat auch (Achtung Klischee!) eine düstere Vergangenheit, die immer mal wieder angeschnitten wird, aber auf die man auch mehr hätte eingehen können.

Fazit

Generell hat man einige Klischees und unlogische Handlungen der Charaktere vorgefunden, dennoch fand ich es aufgrund des Schreibstiles in Ordnung. Es war nicht überragend schlecht, aber auch leider nicht überragend gut. Es war mir einfach alles zu flach. Dennoch glaube ich, dass Anna Rosina Fischer uns vielleicht in weiteren Büchern noch überraschen wird! Denn grundsätzlich war es eine tolle Idee, es hat nur an der Umsetzung gehapert.

Vielen lieben Dank an den Piper Verlag und NetGalley für das Rezensionsexemplar!

Erhältlich im Buchhandel eures Vertrauens oder direkt beim Verlag.

Eure Neni 


Die Besprechung wurde ebenfalls auf den nachfolgenden Plattformen veröffentlicht: Lovelybooks | Goodreads | LesejuryAmazon

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