Rezension

Rezension zu “Das Spiel des dunklen Prinzen” von Ney Sceatcher

unbezahlte WERBUNG – Ich verlinke und nenne den Verlag, die Autorin sowie andere Plattformen

Das Märchen von einem verlassenen Land, einem dunklen Prinzen, einer weißen Königin und einem Spiel, das noch Spielfiguren brauchte.

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Bibliographische Angaben

Titel: Das Spiel des dunklen Prinzen
Autorin: Ney Sceatcher
Verlag: Zeilengold
Erscheinungsdatum: 19.04.2018
Seiten: 284
Genre: High- Fantasy/ Jugendbuch/ Märchen

Reihe – Einzelband

Klappentext

Willkommen beim Albtraumschach.
Kannst du deine schlimmsten Ängste besiegen? Nein? Dann fürchte um dein Leben.
Als Taija durch einen Spiegel in eine schneebedeckte Welt stürzt, hält sie das für einen bösen Traum. Schon bald stellt sich heraus, dass jenes Märchen, von dem ihre Tante immer erzählt hat, nicht nur ein Mythos ist. Das Mädchen befindet sich mitten in der seltsamen Welt der weißen Königin und des dunklen Prinzen, in der sich alles um ein grausames Spiel dreht. Nur, wer das Albtraumschach gewinnt, darf zurück in seine eigene Welt. Wer scheitert, verliert sich in seinem Albtraum – für immer!

Erster Satz

ES WAR NUR eine Legende, eine vage Geschichte, welche immer anders erzählt wurde, und doch kannte man sie.

Meine Meinung

Mehr als im Klappentext steht möchte ich euch zum Inhalt nicht verraten, da ich sonst das Gefühl habe zu spoilern. Das Cover finde ich unglaublich schön und das Feuer und das Eis passen toll zur Geschichte. Aber auch der Inhalt sowie die Gestaltung konnten mich überzeugen. Die Innengestaltung ist atemberaubend schön. Jede Seite ist umrangt von Rosen, jedes Kapitel hat seine eigene Überschrift und es gibt sogar Illustrationen, die einfach mega schön sind. Ein Inhaltsverzeichnis gibt es ebenfalls! Ich finde sowas ja immer besonders toll, genauso wie einen Prolog und einen Epilog, welche wir in diesem Buch ebenfalls finden.

Der Schreibstil der Autorin hat mich von vornherein total überzeugen und fesseln können. Sie hat einen richtig tollen poetischen und bildhaften Schreibstil, was bei dieser eher düsteren Fantasy super rüberkommt. Die Protagonistin Taija mochte ich wirklich sehr gern und sie hat sich super in dieser Geschichte entwickelt. Zu Anfang war sie sich nicht sicher, ob alles nur ein Traum sei, aber als sie dann begriff, dass es nicht so ist, hat sie angefangen zu kämpfen. Auch der dunkle Prinz und die weiße Königin waren beide sehr eigen und hatten jeder eine eigene Geschichte. Von dem Worldbuilding war ich ebenfalls begeistert und eigentlich weiß ich auch nicht, was ich nicht mochte. Es gibt das reich der weißen Königin, indem es eisig kalt und schneeweiß ist, dann gibt es das Reich des Prinzen. Dieser lebt in einem düsteren Schloss, indem es geheime Türen u.ä. gibt. Dann hätten wir noch einen düsteren Wald und somit auch öfter mal einen Wechsel des Settings. Ich mag das wirklich gern!

Eingeschlossen und gefangen in meinem eigenen Alptraum.

Die Story hat mir sehr gefallen. Dieser Gedanke, gegen seine eigenen Alpträume und Ängste antreten zu müssen, finde ich echt heftig. Eine wirklich tolle Grundidee! Ich habe mich oft gefragt, was mir begegnen würde und ob ich sterben oder gegen meine Angst kämpfen würde. Natürlich haben wir Menschen einen Überlebensinstinkt, aber ich glaube, ich würde vor Angst einfach tot umfallen. Außerdem gab es noch ein paar Alice im Wunderland Elemente, die mich einfach haben schmunzeln lassen. Das Geschehen erleben wir aus den Augen von Taija aus der Ich-Perspektive, was uns noch einmal einen besseren Einblick in ihre Gedankenwelt verschafft und sie uns so noch näher bringt. Zudem gibt es noch eine Besonderheit, die ich auf gar keinen Fall vergessen darf: Zum Ende eines jeden Kapitels kommt eine Art “Erzähler-Abschnitt” in welchen erzählt wird, was gerade Sache ist. Zum Beispiel, was gerade die weiße Königin macht, obwohl Taija nicht in ihrer Nähe ist. So haben wir immer wieder Einblicke, wie es den anderen Charakteren geht. Ich habe mir diese Abschnitte immer wie “vorgelesen” vorgestellt und das war einfach toll. Besser kann ich es leider nicht erklären. Ich hoffe ihr habt es verstanden. Ihr müsst auch nicht wissen, wie man Schach spielt, denn das Alptraumschach hat seine ganz eigenen Spielregeln, welche aber auch noch im Buch erklärt werden.

Fazit

Mich konnte die Geschichte und alles drum herum komplett überzeugen. Es ist ein tolles Märchen und wie jedes Märchen hat auch dieses ein Happy End. Ich kann das Buch jedem empfehlen, der Mischungen aus düsterer Fantasy und Märchen mag. Die Autorin hat hier ihr ganz eigenes Märchen geschaffen und ich kann es euch nur ans Herz legen. Ich wurde wirklich super von diesem Buch unterhalten.

Eure Neni 


Die Besprechung wurde ebenfalls auf den nachfolgenden Plattformen veröffentlicht: Lovelybooks | Goodreads | Amazon | Lesejury
Das Buch wurde auch rezensiert von:
Books Affair | Büchertreff | ninespo | Lesekanone

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Ein Gedanke zu „Rezension zu “Das Spiel des dunklen Prinzen” von Ney Sceatcher“

  1. Liebe Neni,

    eine tolle Rezension zu einem Buch, bei dem ich mir schon seit längerem unschlüssig bin, ob ich es lesen sollte oder nicht. Mit Märchen sind meine Erwartungen und Ansprüche sehr hoch, weswegen ich mich oft nicht traue Märchen(-adaptionen) zu lesen.

    Dank deiner Rezension werde ich es mir noch einmal überlegen und schreibe es mir auf meine Liste 😉

    Liebe Grüße,
    Ümi <3

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