Rezension, Uncategorized

Rezension zu „All die verdammt perfekten Tage“ von Jennifer Niven

unbezahlte WERBUNG – Ich verlinke und nenne den Verlag und es handelt sich um ein Rezensionsexemplar

Übernommener Blogbeitrag von meinem alten Blog, daher gibt es keine Bilder!

 „Jetzt ist der beste Zeitpunkt. Du solltest doch am besten wissen, dass nur das Hier und Jetzt garantiert ist.“ – Finch

Bibliographische Angaben

Titel: All die verdammt perfekten Tage
Originaltitel: All the bright places
Autor: Jennifer Niven
Erscheinungsdatum: 14.12.2015
Verlag: Limes
Genre: Jugendbuch
Seiten: 400
Weitere Infos: Jennifer Niven ist Gründerin und Betreiberin von „Germ“, einem Online-Magazin für Bücher und Lifestyle-Themen www.germmagazine.com

Reihe – Einzelband

Klappentext

Ein Mädchen lernt zu leben – von einem Jungen, der sterben will.
Ist heute ein guter Tag zum Sterben?, fragt sich Finch, sechs Stockwerke über dem Abgrund auf einem Glockenturm, als er plötzlich bemerkt, dass er nicht allein ist. Neben ihm steht Violet, die offenbar über dasselbe nachdenkt wie er. Von da an beginnt für die beiden eine Reise, auf der sie wunderschöne wie traurige Dinge erleben und großartige sowie kleine Augenblicke – das Leben eben. So passiert es auch, dass Finch bei Violet er selbst sein kann – ein verwegener, witziger und lebenslustiger Typ, nicht der Freak, für den alle ihn halten. Und es ist Finch, der Violet dazu bringt, jeden einzelnen Moment zu genießen. Aber während Violet anfängt, das Leben wieder für sich zu entdecken, beginnt Finchs Welt allmählich zu schwinden…

Erster Satz

Ist heute ein guter Tag zum sterben?

Meine Meinung

Das Cover finde ich wirklich sehr schön und auch die Farben passen toll zusammen. Es passt auch sehr schön zur Geschichte und ist daher gut gewählt.

Das Buch ist in Kapitel aufgeteilt, welche ca. 15 bis 20 Seiten umfassen und entweder aus Violets oder Finchs Sicht in der Ich-Form geschrieben sind. Violets Kapitel haben die Tage bis zum Ende der Schulzeit gezählt und Finchs Kapitel haben die Tage gezählt, wie lange er schon WACH ist…oder auch nicht. Die Kapitel waren aber auch immer wieder mal unterschiedlich beschriftet. 

Wie ich schon geschrieben habe wird die Geschichte mal von Violet und mal von Finch aus erzählt. Beide könnten unterschiedlicher nicht sein, denn „Ein Mädchen lernt zu leben – von einem Jungen, der sterben will“, wie der Klappentext bereits verrät. Der Schreibstil von Jennifer Niven hat mich komplett überzeugt und sie hat so toll die Gefühle der beiden vermittelt, dass ich einfach nur so durch die Seiten geflogen bin. Es war so schön stellenweise und Finch gibt einem mit seiner Art einfach neuen Lebensmut.

Die Charaktere haben mir richtig gut gefallen und besonders Finch ist mir ans Herz gewachsen. Mit seiner aufmunternden Art und sonstigen „Aktionen“ von ihm habe ich ihn einfach ins Herz geschlossen. Violet hingegen fand ich zu Anfang sehr jämmerlich. Ich mag Menschen die jammern und das Leben nicht genießen überhaupt nicht. Auch ich habe schon wichtige Menschen aus meinem Leben verloren, aber irgendwie lasse ich mich davon nicht so runterziehen, wie es bei Violet der Fall war. Aber ich bin froh darüber, dass sie sich während der Geschichte so toll entwickelt hat.

Die Story in diesem Buch finde ich sehr ergreifend. Finch wird von allen immer nur als Freak bezeichnet, was mich wirklich mitgenommen hat und Violet hat/ gehört zu den Beliebten der Schule. Während der Geschichte wird so viel Spannung und Gefühl aufgebaut, dass ich ab Seite 360 bis zum Ende hin nur noch Tränen in den Augen hatte.

 Manchmal fühlen sich die Dinge für uns wahr an, selbst wenn sie es nicht sind.

Stellenweise war die Geschichte spannend, wunderschön, erfgreifend und hat einen mit einem Kopfschütteln oder auch mal mit einer Gänsehaut zurückgelassen. Manches ist mir bis heute noch unbegreiflich… die Geschichte spukt daher immer noch in meinen Gedanken rum. Daher kann ich mir auch gut vorstellen, dass Buch nochmal zu re-readen. Im Übrigen hoffe ich auf eine Verfilmung.

Fazit

Eine ergreifende Geschichte die ich nur jedem empfehlen kann!

Vielen lieben Dank an das Bloggerportal und an den Blanvalet Verlagfür das Rezensionsexemplar!

Eure Neni 


ACHTUNG SPOILER AB HIER!

Hatte Finch jetzt eine bipolare Störung und keiner hat es gecheckt? Sein Lehrer hatte es angesprochen, aber leider wurde das nicht so richtig aufgelöst. Wussten seine Eltern nichts davon?
Außerdem finde ich es schrecklich, dass er sich umgebracht hat. Einfach richtig schlimm und wie das beschrieben wurde als sie ihn aus dem Wasser geholt haben. Ich war so schockiert und traurig. Besonders, da ich zu meinem Freund vorher noch gesagt hatte, dass ich auch mal in so einem tiefen blauen See schwimmen gehen möchte…
Nun ja… allerdings weiß ich immer noch nicht was es mit WACH und dem SCHLAF auf sich hat. Irgendwie kam das bei mir nicht so an… hat er jetzt eine bipolare Störung und wenn er wach ist ist alles gut und wenn der Schlaf kommt ist alles sch…?

SPOILER ENDE!

Teile diesen Beitrag auf
Loading Likes...

3 Gedanken zu „Rezension zu „All die verdammt perfekten Tage“ von Jennifer Niven“

  1. Liebe Neni,

    Ich habe mich wirklich gefreut, als ich entdeckt habe, dass du bereits mein absolutes Lieblingsbuch gelesen und rezensiert hast! Ich weiß, dieser Beitrag ist schon fast ein halbes Jahr her, aber ich musste die umbedingt deine Frage bei den Spoilern(!) beantworten.
    Als ich das Buch zum ersten Mal las, dachte ich noch, dass Finch mit dem WACH sein und dem SCHLAF wirklich meint, das er gerade schläft oder eben nicht.
    Erst beim zweiten oder dritten Lesen habe ich dann verstanden, dass das nicht so ein Schlaf ist, wie wir ihn jede Nacht haben. Du hast das schon ganz richtig gedeutet. Wenn er wach ist, ist die Welt schön, und Finch sprüht vor Energie. Mit Schlaf sind jedoch die dunklen Phasen gemeint, wenn alles grau, hoffnungslos und er ohne Träume ist. Wenn er nur wie eine leere, dunkle Hülle seiner selbst scheint.
    Es ist so traurig, dass diese Seite am Ende gesiegt hat. Dabei ist nur tröstlich, sich vorzustellen, dass er hinter dem blauen Loch wirklich eine andere Welt gefunden hat.

    Übrigens ist ein Blog wirklich toll – allein der Footer ist schon ansprechend. 🙂
    Liebe Grüße,
    Vanessa

    1. Liebe Vanessa,
      vielen lieben Dank für deinen Kommentar! Ich bin gerade total froh, dass mir mal jemand etwas Feedback zum Layout/ Footer gibt. Das ist bisher noch nicht passiert. 😀 Ganz lieben Dank ♥
      Nach und nach muss ich leider alle Beiträge vom alten WP Blog übertragen. Daher ist die Rezi erst seit ein paar Tagen eigentlich online, da ich die Beiträge auf das “richtige Datum” setze, an dem sie auch eigentlich veröffentlicht wurden.
      Zum Buch: Ich verstehe total, dass du es schon öfter gelesen hast. Es ist auch wirklich ein unglaublich tolles und berührendes Buch. Ich möchte es auch definitiv nochmal lesen und denke, dass es auch nochmal ganz anders auf einen wirkt, wenn man das Ende bereits kennt.
      Liebe Grüße
      Neni ♥

      1. Liebe Neni,

        Schön, dass mein Feedback dir so wichtig ist. Wie gesagt, ich finde die Gestaltung klasse! 🙂
        Das mit dem Übertragen der Beiträge ist sicherlich eine ziemliche Arbeit. Aber das lohnt sich bestimmt! Zumal Leser wie ich dann so schöne Rezensionen wie diese entdecken können.
        Den Gedanken habe ich schon oft gehabt! Ich bin auch der Meinung, dass das Buch gleich von Anfang an viel berührender ist, wenn man das Ende kennt. Von daher kann ich nur empfehlen es ein zweites (und drittes und viertes…) Mal zu lesen.

        Ganz ❤️-liche Grüße,
        Vanessa

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

* Die DSGVO-Checkbox ist ein Pflichtfeld

*

Ich stimme zu